My Rock ’n Roll Generation

Am 5./6. Juli 2019 fand in Bad Oeynhausen zum wiederholten Mal die weithin beliebte Innenstadtfete statt mit vielen Veranstaltungen. Es gab sechs Bühnen und zahlreiche Bands, darunter auf Bühne 3 die Oldie Cover Band „Time Tunnel“. Die sechs erfahrenen Musiker spielten die Musik meiner Jugend – schöne alte Hits aus den 60er und 70er Jahren. Es war eine wunderbare Zeitreise durch die Rockgeschichte und weckte viele Erinnerungen aus meiner Jugendzeit. Ich durfte die Band mit der Kamera ein wenig begleiten:

Summertime, and the living is easy…

Wenn der Mohn blüht, dann ist wirklich Sommer. Der Frühling schüttet so viele Blüten über uns aus, das man gar nicht mehr weiß, wohin man zuerst schauen soll. Aber wenn der Mohn blüht, ist die üppige Pracht schon vorbei und das kräftige Rot leuchtet uns fröhlich entgegen.

Aber auch die Rosen sind dieses Jahr besonders prächtig, finde ich.

Wenn ich spazieren gehe, nehme ich die kleine Kamera mit und fange mir ein paar Erinnerungen ein…

LaPaDu – Photowalk

Vor kurzem war in Duisburg die kleine, aber feine Messe „Photo & Adventure“, die mich als Outdoor-Fotografin interessierte. Bei der Gelegenheit bot sich ein Rundgang durch den Landschaftspark Duisburg an. In den „geheimen“ Gärten in alten Rückstaubecken blühte zur Zeit alles, und das Wetter war abwechslungsreich.

Vor den Toren der Messe sah ich eine hübsche Frau, die für Fotografen posierte: „Leonie La Roc“ nennt sie sich anscheinend.

Summer in the City

Die Tage in Zingst sind schnell vergangen, angefüllt mit Informationen und Bildern. Der Apell an unser Umweltbewusstsein wurde zwar gehört, gerät aber leider im Alltag auch schnell wieder in die zweite Reihe.

Hier noch ein paar Impressionen von Stationen der Rückfahrt, u. a. in Warnemünde.

Was von dem Apell an das Umweltbewusstsein bleibt, ist der Wunsch, noch weniger Plastik zu verbrauchen und noch sorgfältiger mit unseren Ressourcen umzugehen. Frustrierend ist, dass wir als Einzelne so wenig Macht besitzen, schneller etwas im Großen zu ändern. Ich kann nur versuchen, mit gutem Beispiel voran zu gehen. Ich werfe meinen Müll nicht in die Landschaft, sondern in den Mülleimer. Auch Kippen gehören dahin – das ärgert mich immer wieder, wenn ich diese achtlos weggeworfen finde – denn sie verseuchen das Grundwasser und verrotten nicht.

Am wilden Weststrand

Der Weststrand ist ein besonderer Ort. Einsam, still und voll bizarrer Hölzer und gestrandetem Treibgut. Hier hätte ich den ganzen Tag verbringen können und immer wieder neue Bilder gefunden. Auf der einen Seite wird der Strand von Felsen begrenzt. In der steil aufragenden Wand haben Seeschwalben ein Zuhause gefunden. Wie sie das richtige Einflugloch finden und sich nicht gegenseitig in die Quere kommen, ist mir ein Rätsel. Auf der anderen Seite reicht der Wald bis an den Strand und hat bizarre Hölzer hinterlassen, mit denen Wind und Wellen spielen. Der Sand ist super fein, weiß und tief. Es ist anstrengend, hier zu laufen.

Wilde Kreaturen

Zum Fotofestival in Zingst reiste auch eine Abteilung der Greifvogelstation Hellenthal aus der Eifel an und brachte einige wunderschöne Vögel mit. Zu bestimmten Zeiten durften sie fliegen, um den Fotografen auch die Möglichkeit zu geben, die Vögel im Flug abzulichten. Das ist mir leider nicht gelungen, aber dennoch konnte ich ein paar schöne Portraits von ihnen machen. So nah sieht man diese schönen Kreaturen ja eher selten.

Meer sehen…

Ich habe es so vermisst – das Meer. Da bot das Umweltfotofestival Horizonte in Zingst auf dem Darß mir unlängst den Anlass, an die Ostsee zu fahren. Hier bin ich zuvor noch nie gewesen. Schön ist dieser Zipfel von Mecklenburg-Vorpommern – kilometerlange Sandstrände und kaum Menschen in der Vorsaison. Anders als bei der Nordsee, ist die Ostsee zuverlässig immer da, denn hier wirken sich die Gezeiten kaum aus.

Das Fotofestival ist für mich als Hobbyfotografin natürlich auch ein Fest gewesen. Ich habe viele interessante Impressionen mitgenommen.

„Umwelt“ hat sich Horizonte auf die Fahnen geschrieben und macht mit großen Fotodokumentationen am Strand entlang auf unsere Sünden aufmerksam. Besonders aufrüttelnd fand ich das Bild von einem Weißstorch auf einer spanischen Müllkippe, der ganz in Plastikfolie gefangen war und einem elenden Ende entgegen ging.

Abends wurde der Strand wunderschön illuminiert und eine riesige Leinwand hochgezogen, auf der man in einer Rückschau die Ereignisse des Tages noch einmal Revue passieren lassen konnte. Zum Schluss wurden die Eingaben der Besucher gezeigt, die ihre Fotos für den täglichen Wettbewerb für die XXL-Show bis mittags eingereicht hatten.

>> hier in Kürze mehr vom Darß

Balkongäste

Zum Ende des Winters hatten dann endlich einige kleine Vögel meine Futterstelle auf dem Balkon entdeckt. Sie machen zwar viel Dreck und lassen ihren Kot fallen, wo sie gerade sind, aber es macht auch viel Freude ihnen zuzuschauen. Da unsere Insektenwelt so rapide abnimmt, finden sie ihren natürlichen Tisch weniger reich gedeckt und das Zusatzfutter wird gern angenommen.